Unfälle, Minderwuchs, Tumore und andere Erkrankungen können zu Verkürzungen und Deformierungen der Gliedmaßen führen, die mit Hilfe von Teleskopmarknagelsystemen korrigiert werden können.
Zu den häufigsten medizinischen Indikationen gehören:
Trauma:
Knochen- und/oder Weichteilgewebe wurden auf Grund eines Unfalls nachhaltig zerstört. Zur Wundheilung muß oft eine operative Verkürzung der Beine und/oder Arme durchgeführt werden. Die Verkürzung kann durch Teleskopnägel korrigiert werden.
Wachstumsstörungen:
Wachstumsstörungen kann zu ungleichem Beinwachstum führen. Mit Teleskopnägeln können diese Abweichungen ausgeglichen werden.
Kleinwuchs:
Bei einer Körpergröße zwischen 80 und 150 Zentimeter spricht man üblicherweise von Kleinwuchs. Dabei kommt es zu massiven alltäglichen Beeinträchtigungen, z.B. beim Sitzen oder Autofahren. Mit Teleskopnägeln kann die verminderte Größe ausgeglichen werden.
Tumorentfernungen:
Bei Knochentumoren müssen große Knochenteile radikal entfernt werden. Früher führte das oft zu einer Amputation des Beins oberhalb des betroffenen Knochenabschnitts. Mit Hilfe von Teleskopnägeln kann man heute den operativ entfernten Knochen nachwachsen lassen, so dass das Bein erhalten werden kann.
Amputationen:
Ein längerer Stumpf ist in der Regel prothetisch besser zu versorgen. Mit dem Teleskop-Marknagel kann bei kurzen Amputationsstümpfen beliebig lange verlängert werden - vorausgesetzt, die Weichteile reichen aus oder sind optimiert worden. Besonders interessant und wirkungsvoll ist die Kombination mit C-Leg®-Prothesen (Fa. Bock).